Welpen- und Junghundeerziehung

Sozialen Berührungsängsten kann schon im Welpenalter vorgebeugt werden.
Eine solide Erziehung des Hundes beginnt bereits im Welpenalter. Hier wird auf spielerische Art und Weise der Grundstock für einen zuverlässigen Gehorsam gelegt. Die Erziehung beruht auf zwei Säulen: Motivation und Verpflichtung. Beigebrachte Kommandos müssen für den Welpen bzw. Junghund sowohl motivierende als auch verpflichtende Bedeutung haben. Nur so ist eine erfolgreiche Erziehung möglich. Eine ebenfalls wichtige (und oft vernachlässigte) Rolle spielt in den jungen Jahren eines Hundes die Sozialisation. Wer seinen Welpen vor allem und jedem abschirmt, ihn nie selbständig Konflikte lösen lässt, wird früher oder später einen mehr oder weniger verhaltensauffälligen Vierbeiner vor sich haben. Man kann seinen Hund in der Erziehung allerdings auch überfordern, was genauso zu einer nachhaltigen Verhaltensstörung führen kann. Nicht jeder Hund ist gleich - der individuelle goldene Mittelweg muss gefunden werden.
Elemente Grundgehorsam:

  • Herankommen des Hundes in allen denkbaren Alltagssituationen
  • Hinsetzen des Hundes auf ein bestimmtes Zeichen
  • Hinlegen des Vierbeiners auf ein bestimmtes Zeichen
  • Bleiben (auf der Stelle) des Hundes auf ein bestimmtes Zeichen
  • Mitgehen an der Leine des Hundes direkt neben dem Hundebesitzer